Home > Rückblick

PALMBAUM e.V. - Rückblick


Palmbaum-Ausstellung in Berlin 2011

Vom 23.3. bis 30.4. war in der Thüringen-Vertretung beim Bund in Berlin (Mohrenstraße 64) die Ausstellung »Im Zeichen der Palme« mit den Palmbaum-Einbänden und ihren originalgrafischen Vorlagen zu sehen.

Die Ausstellung wurde unterstützt von der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. und dem Thüringer Literaturrat.

 

"Im Zeichen der Palme" - Ausstellung der originalgrafischen Einbandentwürfe ab 18. April 2010 in der Abbe Bücherei Jena

Vom 18. April bis 15. Mai 2010 war in der Abbe Bücherei Jena eine Ausstellung mit den originalgrafischen Einbandentwürfen der letzten zehn "Palmbäume" zu sehen. Davor gastierte die Ausstellung in der Stadtbücherei Weimar. Weitere Stationen sind geplant.

50. "Palmbaum"-Heft zur Leipziger Messe 2010

Am 19. März 2010 hatte das Heft auf der Messe Premiere. Stellvertretend für die 50 Autoren lasen Matthias Biskupek, Lutz Rathenow und Friedrich Schorlemmer aus ihren Beiträgen.



"Palmbaum" 1/08 hat Streit in den Medien entfacht

Am 4. November 2007 erhielt Ingo Schulze in Weimar den Thüringer Literaturpreis. In seiner Dankesrede (neben der Laudatio von Thomas Steinfeld erstveröffentlicht im Palmbaum-Heft 2/2007) sprach Ingo Schulze von einer drohenden "Refeudalisierung" der Kultur durch Sponsoring.
Die Rede wurde so ungeplant zu einem Beitrag der Debatte "Welche Kultur wollen wir um welchen Preis?", die der "Palmbaum" 2006 bis 2008 führte.
Auf die Rede entgegnete Walter Bauer-Wabnegg, damals Staatssekretär im Thüringer Kultusministerium, in Heft 1/2008 auch das Geld des Staates stamme aus der Wirtschaft und warf dem Autor ideologische Reduktion vor. Daraufhin flammte für kurze Zeit ein Streit zwischen der "Süddeutschen Zeitung" und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" über die Rede und die Entgegnung auf.
In Heft 1/2010 reflektiert Ingo Schulze in einem Interview noch einmal seine Position. Eine Dokumentation über die Wirkung der Rede soll im Berlin-Verlag erscheinen.

Lesen Sie selbst den umstrittenen Text: Kulturdebatte



Jubiläum

15 Jahre Palmbaum e.V.

Der Palmbaum e.V. hat sein 15jähriges Bestehen mit einer Ausstellung zum literarischen Jena und einer ersten Jenaer Buchmesse gefeiert:

22. Oktober bis 3. November 2007
Goethe Galerie Jena

Am 27. Oktober haben wir das Jubiläum mit einem großen Literaturfest begangen - die erste Jenaer Buchmesse mit acht Verlagen, Märchenerzähler, Puppenspieler, Zauberer und Lesungen u.a. mit den neuen Bänden der Edition Muschelkalk von Kathrin Groß-Striffler und Ursula Martin sowie den neuesten Büchern von Matthias Biskupek und Antje Babendererde.

[mehr]


Kapar-Stieler-Konferenz

in Erfurt

Der Palmbaum e.V. hat am 29./30. Juni 2007 eine Tagung über Kaspar Stieler, einen der wichtigsten Autoren des Barock, in Erfurt veranstaltet.

Der Protokollband mit den Tagungsbeiträgen erscheint 2010 im quartus-Verlag.

[mehr]


Schiller-Ausstellung
9. bis 21. Mai 2005, Goethe-Galerie Jena
27. Juni bis 3. Juli 2005 in Schaffhausen (Schweiz)
beim 2. Wort- und BildFestifall zum Schillerjahr 2005

»Im Spiel der Zeiten: Der Jenaer Schiller«

Ausstellungsplakat

Marbach, Stuttgart, Weimar – so heißen die berühmtesten Schiller-Orte.

Doch die längste, krisenreichste und produktivste Zeit seines Lebens hat der Dichter in Jena verbracht, wo er 1789-1799 als Geschichtsprofessor lehrte, Freundschaft mit Goethe schloß und mit dem „Wallenstein“ das klassische deutsche Drama schuf.

Von alledem erzählen die Ausstellung und ihr vielschichtiges Rahmenprogramm in Jenas größtem Kaufhaus.

Klassik im Konsumtempel – geht denn das? Und ob das geht. Hier, an einem Ort heutiger Alltagskultur, den täglich dreißigtausend Menschen auf der ältesten Goethestraße der Welt durchqueren, hier wird sich zeigen, wie lebendig der Jenaer Schiller ist.

 
Eine Ausstellung

mit Tafeln, Objekten, Installationen und einem breiten Rahmenprogramm:

  • über 20 Text/Bild-Tafeln von Jens-F. Dwars
  • Fotografien von Jürgen Michel
  • Vitrinen mit Werkausgaben von 1805 bis heute und
  • Schillers Jenaer Zeitschriften:
    „Thalia“,
    Kleinstes Schiller-Buch!„Musenalmanach“,
    „Calender für die Damen“
  • Dokumente seiner Wirkungsgeschichte,
    u.a. mit dem kleinsten Schiller-Buch von 1905
  • Schiller-Karikaturen,
  • Kinder-Zeichnungen,
  • Video-Installation.
Und im Rahmenprogramm:

Tägliche Gesprächsrunden über Schiller hier & heute auf einer Schiller-Bühne,
Lesungen, Modenschau 1800, Pantomime mit Harald Seime, Parodien mit Martin Stiebert, Puppentheater mit Hennig Hacke, Schiller-Rap mit Christian Weihrich („Doppel U“), Film u.v.m.


Termine hier...


Das Buch zur Ausstellung erhalten Sie beim Verlag oder im Buchhandel:

  • Volker Wahl / Günter Schmidt:
    Der Jenaer Schiller
    quartus-Verlag Bucha bei Jena
Kurator:
Foto von der Eröffnung:

Foto: poliTEXTbüro / G. Platzdasch
Jens-Fietje Dwars (li., von hinten) erläutert seine Ausstellung - rechts Jenas Oberbürgermeister Peter Röhlinger

Pressebericht von der Eröffnung:
  • Ulrike Merkel in OTZ

»Goethes Farbenlehre heute«
Ausstellung, Jena 2004

Farbenlehre heute

Die Ausstellung, ebenfalls in der Goethe Galerie Jena, führte vom 2. bis 14. August 2004 in Goethes Farbenlehre ein, die der Klassiker selbst für sein Hauptwerk hielt.

GoetheKlassik im Konsumtempel – ein schamloser Ausverkauf kultureller Werte? Nein, ein Angebot an einem Ort heutiger Alltagskultur! Und tatsächlich: von den 30.000 Menschen, die täglich das Einkaufscenter durchqueren, dessen Glasdach die älteste Goethestraße der Welt überwölbt, wird es angenommen: Hunderte bleiben zu jeder Stunde vor den Tafeln und Objekten stehen, lassen sich für einen Augenblick zum Innehalten verführen.

Innenraum-Gestaltungen der Jenaer Waldorfschule und die Arbeiten von Robert Kaller, der im Ruhrgebiet graue Fassaden in Farboasen verwandelt, verwiesen auf die Aktualität der Farbenlehre.

Zum ersten Mal gezeigt wurde der Entwurf einer Plastik für den Naturbetrachter Goethe, die in naher Zukunft vor dem Eingang der Goethe Galerie stehen könnte - ein Projekt.

...ein Projekt

»Mit Lichtbehagen - Der Jenaer Goethe«
Ausstellung, Jena 2003

Landespolitiker - über Goethe sinnierend
Bild von links nach rechts:
Jens-Fietje Dwars, Karin Kaschuba (PDS), Andreas Trautvetter (CDU), Christine Klaus (SPD)

Die Ausstellung hat vom 18. bis 30. August 2003 in der Goethe Galerie Jena, im größten Kaufhaus der Stadt, an Goethes Wirken in der Saalestadt erinnert. Zählt man all seine Aufenthalte zusammen, ergeben sie fünf Jahre – die drittlängste Zeit, die Goethe an einem Ort verbracht hat, und vielleicht seine produktivste. Denn in Jena hat er eine andere Existenz als in Weimar geführt: frei von höfischen Zwängen, vertieft in naturwissenschaftliche Experimente, verbunden mit Schiller und im Gespräch mit den Romantikern.

Auf einer Gesamtfläche von 250 qm waren 20 Text-Bild-Tafeln (Jens-F. Dwars), großformatige Fotografien (Karoline Krause), Vitrinen mit Goethe-Objekten, eine Video-Installation (Jena-Film GbR) und ein Plastikentwurf für den Drackendorfer Park (Heinz Georg Häußler) zu sehen.

Zudem fanden täglich auf einer Moderationsbühne Gespräche zu Goethe hier & heute statt, darunter auch eine Runde mit dem Innenminister des Landes Thüringen, Andreas Trautvetter, über den Politiker Goethe.

An den Wochenenden gab es Puppentheater, Goethe-Kabarett und Lesungen.

Das Buch zur Ausstellung ist im quartus-Verlag erhältlich:

Mit Lichtbehagen. Der Jenaer Goethe
Ein Essay von Jens-Fietje Dwars
mit 80 Fotografien
von Karoline Krause
Zweitauflage
Bucha bei Jena 2009

176 Seiten
ISBN 978-3-936455-80-9
Euro 12,00

Buch zur Ausstellung

»Herzog Ernst der Fromme von Sachsen-Gotha
Staatsmann und Reformer«
Konferenz und Ausstellung, Schloß Friedenstein 2002

Konferenzband + AusstellungskatalogErnst der Fromme war die herausragende Gestalt Thüringens im 17. Jahrhundert.

Unter seiner Regierung (1640 - 1675) entwickelte sich das Herzogtum Sachsen Gotha zu einem patriarchalisch geprägten Wohlfahrts- und Sicherheitsstaat, der aufgrund seines mustergültigen Schulsystems und seiner beachtlichen Wissenschaftsförderung Bewunderer in ganz Europa fand.

1656 stellte Oliver Cromwell, der bedeutende englische Staatsmann, Herzog Ernst, und damit den Regenten eines deutschen Kleinstaates, in eine Reihe mit dem brandenburgischen Großen Kurfürsten (Friedrich Wilhelm) und dem Schwedenkönig Karl X. Er nannte sie „die drei klugen Fürsten Europas“.

Der 400. Geburtstag des Herzogs gab Anlass zu einer wissenschaftlichen Konferenz, die Anfang April 2002 im Schloss Friedenstein stattfand, und einer Ausstellung, die von November bis April zu sehen war.

Der Konferenz-Band enthält 21 Vorträge der Konferenz und den Katalog und ist im quartus-Verlag erschienen.